40. Marktfest - mehr als nur Würstl und Bier

(von Josef Popp)

 

Der diesjährige Jahrhundertsommer hielt auch am Marktfestsonntag, was er am Samstag schon „versprach“ – ein bombastisches Sommerwetter. Mit einem farbenprächtigen Finale ging am Sonntagabend das 40. Marktfest zu Ende. Viele große und kleine Aktionen machten nicht nur das Marktfest, sondern den Marktflecken zu einem echten Erlebnis. Ein breites Programm und bestes Marktfestwetter sorgten dafür, dass wieder einige tausend Besucher am Sonntag in Schmidmühlens Ortszentrum und in den Schlossgarten kamen.

Dies war wieder einmal der Beweis dafür, wie fest etabliert dieses größte Bürgerfest im südlichen Landkreis ist. Auch in diesem Jahr legten sich die Vereine und der Markt als Veranstalter wieder kräftig ins Zeug. Schon immer gab es das Bestreben, dass das Marktfest mehr ist als nur Steaks und Bier. Frei nach dem Motto „darfs a bisserl mehr sein“ wurde und wird immer an einem sehenswerten Begleitprogramm gearbeitet. Seit eben vier Jahrzehnten gibt es dieses Marktfest in der Lauterachtalgemeinde und jedes Jahr erlebt es eine Renaissance. Vitaler denn je feierte Schmidmühlen mit den Vereinen und Gastwirten. Sicher hat das Marktfest in den letzten Jahrzehnten immer wieder Änderungen und Neuerungen erfahren, hat sich die Traditionsveranstaltung immer wieder neu erfunden.

 

Vieles blieb aber gleich und bildet einen festen Rahmen. Zwei Tage lang feierten die Schmidmühlener ausgelassen. Seit vielen Jahren dürfen die Schmidmühlener im Rahmen eines europäischen Kulturprogramms verschiedene Tanz- und Musikgruppen aus Lettland begrüßen. Eine Partner- und Freundschaft hat sich hier über viele Jahre gebildet und so freut man sich jedes Jahr auf die Volkstänze aus Lettland, diesmal von der Volkstanzgruppe „Akaci“. Vieles gab es zu sehen. Ein abwechslungsreiches Programm gab es auch im Schlossgarten des Oberen Schlosses. Seit mittlerweile 40 Jahren gibt es in Schmidmühlen das Marktfest. Initiiert wurde es damals vom Fremdenverkehrsverein (heute ist dies nach einer Satzungsänderung der Heimat- und Kulturverein) und dem mittlerweile verstorbenen Bürgermeister Max Michl. Bis 1978 waren die Schlossgartenfeste im Oberen Schloss ein festes Ritual im Gemeindeleben des Marktes Schmidmühlen. Zahlreiche Vereine feierten ihre Vereinsfeste und so blieb es nicht aus, dass fast jeden Sonntag ein Gartenfest war. Dies war letztlich auch nicht für die Vereine dienlich, aber auch nicht der Gastronomie. So einigte man sich, einmal im Jahr, und zwar immer am ersten Augustwochenende ein Marktfest zu feiern. Gerade in den letzten zwei Jahrzehnten hat das Marktfest einen riesigen Zulauf an Gästen, der auch nach 40 Jahren nicht nachgelassen hat.

 

 

 

 

 

 

 

WLAN-Hotspot Rathaus, Kirchplatz, Hammerschloss und Emhof

Am 08.12.2017 ist der vorerst letzte WLAN-Hotspot in Betrieb gegangen, nämlich im Bereich des Hammerschlosses bzw. Schloss-Stadls. Bereits am 14.03.2017 gingen der WLAN-Hotspot am Rathausvorplatz , am 21.08.2017 der am Kirchplatz und am 09.11.2017 einer im Bereich Feuerwehrhaus/Spielplatz in Emhof in Betrieb.

 

Alle vier vom Freistaat Bayern gefördert und für die Bürger kostenfrei.

Bis Ende des Jahres 2020 möchte der Freistaat Bayern etwa 20 000 derartiger BayernWLAN-Hotspots zur Verfügung stellen. Bayern ist somit das erste Bundesland mit einem eigenen WLAN-Netzwerk.

 

Damit bietet der Freistaat den Kommunen ein Rundum-Sorglos-Paket, „um den Bürgern kostenfreies, unbegrenztes und anonymes Surfen im Internet zu ermöglichen“. Das kommt nicht nur dem Tourismus der einzelnen Standorte zugute, sondern bietet zugleich weitere Vorteile. So wird eine digitale Chancengleichheit im ländlichen Raum für all jene gefördert, die sich eben keine Mobilfunkflatrate leisten können. Ein zentraler Jugendschutzfilter unterbindet hier übrigens den Aufruf von jugendgefährdenden Inhalten und sorgt somit auch für eine zusätzliche Sicherheit beim Surfen im Netz. Die einfache Nutzung und das einheitliche Layout schaffen so ein „vertrauenswürdiges Netz mit Wiedererkennungswert“.