Schmidmühlen Terminhinweis

 

Coronateststation Hammerschloss. Neue Testzeiten. Aufgrund der Inzidenzen und der neuen Regelung zur Testpflicht ändern sich die Testzeiten ab sofort. Freitags von 17.00 bis 18.00 Uhr, montags von 8.00 bis 9.00 Uhr. Je nachdem wie sich die Lage und die Regelungen weiter entwickeln, werden die Testzeiten angepasst. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber der Ausweis ist mitzubringen. Das Tragen einer FFP2-Maske und die Einhaltung der gängigen Hygieneregeln ist erforderlich. Sollte die Bestätigung des Testergebnisses benötigt werden, wird diese vor Ort ausgestellt. (ajp)

 

 

Ein besonderer Naturgenuss - Wanderweg Nr. 14

 

Es ist ein Wanderweg, der es in sich hat: der Wanderweg mit der Nummer 14. In einer Zeit, in der das Wandern in der Heimat wieder eine Renaissance erlebt, wurde der für einige Jahre stillgelegte Wanderweg im Naturpark Hirschwald wieder ins Leben gerufen. Der Wanderwegewart des Heimat- und Kulturvereins Alexander Huttner war in den letzten Monaten sprichwörtlich viel „auf Achse“, um diesen alten „neuen“ Wanderweg entsprechend zu erkunden und mit dem Schild „Nr.14“ auszuweisen. Er führt durch eine reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft, die das Herz eines jeden Wanderers höher schlagen lässt: Natur und Geschichte - Wald, Wasser, ehemalige Hopfengärten, Wiesen und ein Ziel, das mittlerweile in der Oberpfalz ein Geheimtipp ist: die Ruine Rosstein. Dass dieser Wanderweg ebenso ein Geheimtipp werden wird, dies hoffen Bürgermeister Peter Braun und die Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins Martina De Wille. Zusammen mit Wanderwegewart Alexander Huttner und Tanja Bauer von der Gemeindeverwaltung, zuständig für den Tourismus, gaben symbolisch den neuen Wanderweg frei.

Wanderungen in Schmidmühlen sind immer ein Erlebnis und garantieren nicht nur interessante Wanderrouten, sondern auch einige nette, kurzweilige Stunden. Kaum eine andere Gemeinde und kaum ein zweiter Verein wie der Heimat- und Kulturverein aus der Lauterachtalgemeinde „bewegte“ in den letzten Jahren im wahrsten Sinne des Wortes die Menschen. Das Wandern hat hier eine große und lange Tradition. Diese beginnt in den 1970er Jahren des letzten Jahrhunderts, kurz nach dem Schmidmühlen das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ und damit auch der Fremdenverkehr eine besondere Bedeutung bekam. Das Wanderwegenetz wurde ausgebaut und systematisiert sowie erstmals die „Vier – Jahreszeiten – Wanderungen“ initiiert. Dann „schliefen“ diese Wanderungen etwas ein. Mit der Idee vor nun einem viertel Jahrhundert, im Jahr 1995, einen Kultursommer ins Leben zu rufen, erweckten Josef Popp und der damalige Wanderwegewart Anton Bruckmüller die Wanderungen wieder zum Leben und die Wanderungen erlebten eine echte Renaissance. Neue Impulse setzte auch Peter Fochtner sen. als Wanderwegewart, erinnert sei hier unter anderem an die Kirchweihwanderungen.

Nun konnte Wanderwegewart Alexander Huttner den neuen Wanderweg offiziell vorstellen. Die Route führt durch zwei Gemeinden – Schmidmühlen und Hohenburg. Über weite Strecken kann man fernab des Straßenlärms im Taubenbacher Forst in Ruhe wandern und die Natur genießen. Das eigentliche Ziel der Route ist die Ruine Rossstein, mittlerweile ein Geheimtipp in der Oberpfalz. Hier trifft man auf Heimatgeschichte „pur“.

Die Burg entstand wohl um 1331. Als Erbauer wird Konrad der Erlheimer (Chunrad Oerelheimer) aufgeführt. Nicht weit von der Burg kreuzten sich zwei wichtige Wege, die Eisenstraße, die das Vilstal mit Amberg verband, und die so genannte Alte Straße, die von Hohenburg über Rieden nach Schwandorf führte. Bestimmend für die Erbauung der Burg könnte aber auch ihre Lage an der Grenze zwischen der zum Hochstift Regensburg gehörenden Herrschaft Hohenburg, der Pfalz und Bayern gewesen sein. Im Jahr 1357 wird Ritter Rüdiger von Punzinger, Kriegsmann und Pfleger in Hohenfels genannt.  Die prachtvolle Zeit der Burg endet um 1600. So wird überliefert, dass der 1563 als Verwalter eingesetzte Lienhart Spieß die Burg nicht mehr erneuerte, sondern lieber im heute noch bestehenden Spieshof am Fuße des Burgberges residierte. Um 1600 hat alten Aufzeichnungen nach die Burg kein Dach mehr. In den 1990er Jahren wurde sie gesichert. Sie ist frei zugänglich.

Die Tour führt von der Ruine weiter über Voggenhof und Zanklberg und in das romantische Lauterachtal. Dabei tangiert die Route auch die Schwarzmühle, Gemeinde Hohenburg. Der Einödhof am östlichsten Rand der Gemeinde Hohenburg wird erstmals aus Zeiten Karls des Großen als „die Mühle am Schwarzen Berg“ erwähnt. Später wurde hier auch Glas aus dem bayerischen Wald für Spiegel geschliffen und verarbeitet. Die Gebäude der Spiegelglasschleiferei wurden rückgebaut. Anstelle der ehemaligen Getreidemühle wurde 1956 ein Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung errichtet. Ein Schmuckstück ist die Herz-Jesu Kapelle.

Der Wanderweg 14, der teilweise mit dem Jurasteig und dem Wachholderwanderweg zusammenfällt, ist für Bürgermeister Peter Braun ein wichtiges Puzzlestück nicht nur für den Tourismus, sondern auch zur Steigerung der Wohnqualität in Schmidmühlen. Auch für die Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins Martina de Wille kommt dem Wanderweg eine herausragende Stellung zu, verbindet er doch Natur und Kultur zu einem echten Wander- und Heimaterlebnis. Der Dank galt aber vor allem dem Wanderwegewart Alexander Huttner für sein ehrenamtliches Engagement für die Heimat. 

Kurzbeschreibung

Ausgangspunkt ist in Schmidmühlen das Rathaus. Von dort aus geht es weiter über das Sportplatzgelände in den Blaugrundgraben.

Nach einiger Zeit kommt man nach Galching. Beim landwirtschaftlichen Anwesen Bäuml geht es dann weiter auf dem Jakobs- und den Rotstrichweg bis zur Ruine Rossstein.

Weiter geht es über das Taubenbachtal nach Voggenhof, Zanklberg in Richtung Scharltal. Von dort geht es weiter durch teilweise herrlichen Felsgebilde zum Lauterachtal bei der Schwarzmühle. Im Tal geht es zurück nach Schmidmühlen. 

 

Foto 9a:

Josef Popp

Foto 9b: Alexander Huttner

 

Text: Josef Popp 

 

 

Informationen der Mittelschule Ensdorf

Öffentliches WC - ab sofort geöffnet

 

Tourismus – dringendes Bedürfnis

 

„Weite Wälder, romantische Täler und duftende Wacholderheiden – das Amberg-Sulzbacher Land bietet unverwechselbare Routen für Ihren Urlaub mit dem Fahrrad. Durch ihre natürliche Vielfalt und den faszinierenden Mix aus Höhlen, Felslandschaften und Jurabächen ist die Region zwischen Regensburg und Nürnberg als ausgezeichnetes Radrevier bekannt“ – so wirbt der Landkreis Amberg – Sulzbach für die Ferien- und Urlaubsregion Amberg – Sulzbacher Land. Da kann die Region auch mit dem Naturpark Hirschwald punkten – beste Voraussetzungen. Aus allen Himmelsrichtungen kommen die Radfahrtouristen nach Schmidmühlen, um entweder hier ihre Touren zu beenden oder zu starten oder um hier Pause zu machen. Die kleine Lauterachtalgemeinde tangieren verschiedene Radwanderwege, die entlang der Lauterach oder der Vils führen und die für abwechslungsreiche Radtouren sorgen. Aber: Mit der Zeit bekommen wohl alle Radlfahrer ein besonderes Bedürfnis. Hier schaffte der Markt Schmidmühlen mit einer kleinen offiziellen „unisex – Toilette“ im neu geschaffenen Fischerheim ab sofort Abhilfe. Ab nächster Woche können Radlfahrer diese Toilette im Zieglerweg 14 anfahren. Diese ist von April bis Oktober in der Zeit von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Offiziell abgenommen und freigegeben wurde sie mittlerweile von zweiten Bürgermeister Martin Bauer. Die entsprechende Beschilderung erfolgt noch und wir im weiteren Umfeld angebracht. Der Dank des zweiten Bürgermeisters galt vor allem dem Fischereiverein Schmidmühlen, allen voran dem 1. Vorsitzenden Josef Deml. Aber auch Rosi und Raimund Scherer, die die Betreuung der Toilette übernommen haben. Die Kosten für die Investition in Höhe von etwa 3000 Euro wurde bei einer Spende durch den Markt Schmidmühlen vor zwei Jahren bereits berücksichtigt. Die anfallende Kosten für den laufenden Betrieb und die Reinigung schlagen pro Jahr mit ca. 4.000 - 5.000 Euro zubuche. Aktuell wurde auch die Toilette im Friedhof geöffnet.

 

 

 

 

 

 

Neue Marktnachrichten

 

 

 

Bauplätze können wir zur Zeit leider keine anbieten

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Meldung defekter Straßenbeleuchtung mit Smartphone und PC


Störungsmeldung Straßenbeleuchtung über die Störmelder-App

Defekte Straßenbeleuchtungen können per Internet und auch direkt über das Smartphone an die Gemeinde/die Stadt gemeldet werden. Nachdem die Meldung bei uns eingegangen und geprüft ist, wird diese sofort an die zuständige Stelle weitergeleitet. Ihre optional eingegebenen persönlichen Daten werden nur für eventuelle Rückfragen zu Ihrer Meldung verwendet.

Die Handhabung der Störmelder-App ist einfach: Einfach unten stehenden Link verwenden oder direkt den QR-Code am Smartphone einscannen. Zur leichteren Verwendung können Sie den Link als Lesezeichen speichern oder auf dem Homescreen Ihres Smartphones ablegen.

Anschließend stehen Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, den Schaden an der Straßenbeleuchtung zu beschreiben und zu melden.

Zusätzlich können Sie auch andere Schäden (z.B. defekte Parkbank) mittels Fotomeldung direkt vom Smartphone an uns Kommune senden.

Link:https://energieportal.bayernwerk.de/schadensmelder/reporting/09371148   

Bitte beachten Sie, dass Ihre Straßenbeleuchtungs-Störungsmeldungen zu den üblichen Bürozeiten gelesen werden.

Ist Gefahr in Verzug, sollten Sie umgehend den zuständigen Netzbetreiber über die Telefonnummer 0941-28 00 33 66 informieren.